Das Beste kommt zum Schluss - Abschlussfahrt des AJ 3 nach Berlin

Das Beste kommt zum Schluss - Abschlussfahrt des AJ 3 nach Berlin

Mittwoch, 15. Juli 2015, 7.30 Uhr, Bayreuth: Teilweise verschlafene, aber dennoch gut gelaunte Studierende des AJ3 treffen am Staatsinstitut ein, um gen Berlin zu fahren. Berlin, 14.30 Uhr wir sind endlich da. Durchgeschwitzt und hungrig, aber überglücklich… 

Nach dem „check in“ im Hostel One 80° in unmittelbarer Nähe des Alexanderplatz, machten wir uns auf den Weg zur East Side Gallery. Wir liefen entlang der ehemaligen Mauer und konnten imposante Eindrücke gewinnen, nicht nur die „Gemälde“ auf dem Mauerwerk waren gelungen, sondern auch die Künste auf der Straße waren unübertrefflich… Am Ende der Straße befand sich das „Pirates“, in dem wir gemeinsam zu Abend gegessen haben. Danach stand auf dem Programm: „ Wir machen Berlin unsicher“. In verschiedenen Gruppen zogen wir los, um die Nacht zum Tag zu machen.
Am nächsten Morgen war Treffpunkt um 10.00 Uhr am Hostel, dann ging es los. Auf dem Programm stand „Die Museumsinsel“, hier hatten die Studierenden Zeit, die verschiedenen Museen zu besichtigen. Sehr interessant war das DDR-Museum. 
Der restliche Tag stand zur freien Verfügung, bis um 18.00 Uhr wieder das gemeinsame Abendessen auf dem Programm stand. Diesmal verschlug es uns in die Osteria Tarantia. Von dort wurden wir von einem guten Bekannten unseres Kurssprechers Holger abgeholt, der uns zu einer abendlichen Erlebnisführung durch Berlin entführte. Beginnend an den Hackeschen Märkten, über die Museumsinsel, bis hin zur „Kommode“ durch das Brandenburger Tor fand die „Wanderung“ am Holocaust Mahnmal ihren Abschluss. „Wir machen Berlin unsicher“ Teil II stand nun auf dem Programm… 
Nach fast durchzechter Nacht ging es um 10.00 Uhr los, alle gemeinsam fuhren wir an den „Kudamm“ um die „Museumsstory of Berlin“ zu erleben. Die Geschichte von Berlin war auf sehr interessante Weise dargestellt. Von Bilddokumentationen über typische Gegenstände bis hin zu getreu nachgebauten Situationen war alles dabei. Highlight hierbei war zweifelsohne die Zeit des Nationalsozialismus und die daraus entstandenen Folgen, wie die Teilung Deutschlands insbesondere Berlins. Den krönenden Abschluss bildete der Aufenthalt im Luftschutzbunkers, wo wir uns in die Zeit der Bombardierung zurückgesetzt fühlten und so manch einem eiskalte Schauer über den Rücken liefen. Dieses Museum ist definitiv weiter zu empfehlen. 
Am Abend trafen wir uns, um gemeinsam in das „Improtheater Bühnenrausch“ zu gehen. Eine völlig andere Art der Schauspielerei erwartete uns hier. Das Publikum war maßgeblich beteiligt am Erfolg des Stückes. Wir waren aktiv in den Prozess mit eingebunden. Auf Grundlage unserer Begriffe die wir vorgaben, mussten die Schauspieler eine Geschichte spielen. Das war eine gelungene Vorstellung. Auch dieser Abend klang mit „Sex on the beach“, „Caipirinha“ und „Kamikaze“ aus. 
Der Samstagmorgen stand noch einmal zur freien Verfügung. Frau Dr. Neubauer, Frau Dr. Thieme, Frau Bianca Batzer und Herr Dr. Engelhardt waren fest entschlossen, einen Bungee Sprung vom „Holiday Inn“ zu machen und wir anderen fieberten dem entgegen, um seelischen Beistand zu leisten. Jedoch wurde uns die Vorfreude genommen, da aus wettertechnischen Gründen die drei Damen nicht springen durften und Herr Dr. Engelhardt selbstverständlich nicht alleine in den Genuss kommen wollte… 
„Schade, doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“ 
Um 15.00 Uhr hieß es dann „Bye, bye Berlin!“ und alle waren sich einig, das Beste kam zum Schluss. Danke an alle für die wunderschönen gemeinsamen Tage, die wir sicher in guter Erinnerung behalten werden…