Aufgaben und Inhalte

Die Ausbildung zur Förderlehrerin bzw. zum Förderlehrer umfasst insgesamt fünf Jahre und untergliedert sich in zwei Phasen:

  • eine dreijährige Ausbildung an einem der beiden Staatsinstitute in Bayreuth oder Freising
  • ein zweijähriger Vorbereitungsdienst in Ausbildungsseminaren

An den Staatsinstituten erhalten die Studierenden eine fundierte Ausbildung in den Grundwissenschaften Schulpädagogik, Pädagogik und Psychologie sowie in den Grundfächern Mathematik, Deutsch und Deutsch als Zweitsprache, in denen sie später schwerpunktmäßig eingesetzt werden. Dabei liegt der Schwerpunkt hier insbesondere auf der Vermittlung fachdidaktischer Kenntnisse.

Mit Blick auf ihre spätere Tätigkeit werden die Studierenden bereits in der ersten Ausbildungsphase in ausgewählten förderspezifischen Aufgabenfeldern “Lernbeobachtung und Förderplanung, Individualisierende Unterrichtsformen, Förderung sozial-emotionaler Kompetenz, Medienpädagogik / Informationstechnologie“ unterrichtet und können bereits hier Zusatzqualifikationen, u. a. in den Bereichen „Förderung an Ganztagsschulen, Förderung an außerschulischen Lernorten, Förderung durch Musik, Förderung durch Sport und Spiel, künstlerisches Gestalten, darstellendes Spiel, Lernen lernen und Kommunikationsstrategien“ erwerben.

Verschiedene Praktika (insgesamt 24 Wochen) bieten während der drei Jahre die Möglichkeit, theoretisch erworbene Kenntnisse in der Ausbildung praktisch anzuwenden, zu reflektieren bzw. weiterzuentwickeln und tragen so zu einer gewinnbringenden Vernetzung von Theorie und Praxis bei.

Im Rahmen der Ausbildung kann auch die fachgebundene Hochschulreife abgeschlossen werden.